Auf jeden Fall blind:

Die römische Göttin Justitia hält die Waage in der einen Hand, mit der sie Für und Wider sorgfältig abwägt. Die andere liegt auf dem Griff ihres Richtschwertes. |© FOTO: MICHAEL REICHEL/DPA

 

Justitia sind zwar die Augen verbunden, aber die Göttin macht keine Fehler. Sondern die Richter/in am Sozialgericht Bremen.


Nach 13 Jahren "Kampf um Gerechtigkeit/Unfallrente" hat das Sozialgericht Bremen offenbart und dokumentiert:

 

"Die wahre Sach- und Rechtslage soll

 

nicht zur Niederschrift kommen." 

 

Heute den 30.10.2015 ist mir ein Licht aufgegangen.

Erstens ist es am 19.06.2014 in der  Sache S 29 U 108/11 zu keiner Unfallrentenerhöhung gekommen, sondern das Geld wurde gezahlt damit ich einverstanden war, dass einige Akten nicht geöffnet wurden.

 

So hat die Beklagte und das Gericht erreicht, dass die Pflichtverletzungen nicht diskutiert wurden. Es war auch wahrhaftig keine Unfallrentennachzahlung, sonst hätte ich einen Zinsbescheid gemäß SGB VII erhalten. 

 

Ferner konnte ich nun erkennen, scheinbar hat mein ehemaliger Arbeitgeber zu verantworten, dass ich bisher keine Unfallrentenerhöhung erhalten habe, wie sie von der BG in der folgenden Gesprächsnotiz (27.02.2004) nachvollziehbar angekündigt wurde. Und auch anzukündigen war.


 

Weil die Sachverständigen der BG meine Verschlimmerung der Unfallfolge aus dem Unfall von 1968 und meine Herzschädigung, also mein Vorhofflimmern dem Stromunfall vom 20.03.2001 angelastet haben.


In der Verkehrsunfallsache (19.06.1968) wurde die Verschlimmerung der Unfallfolgen, also die Teil MdE 15 % anfallsartige Kopfschmerzen und die Teil-MdE 10 % im li. Knie im Jahre 2003 dokumentiert. 

 

Und auch in der Stromunfallsache (20.03.2001) wurde mein Herzschaden, also das Vorhofflimmern als Unfallfolge im Jahre 2003 bestätigt.


Dazu im Einklang folgen die Unterlagen aus dem Unfall 1968:


Und zur Stromunfallsache 20.03.201:

Meine Herzschädigung Vorhofflimmern (VHF) ist Unfallfolge.


Und wurde von den Gutachtern am 15.11.2002 und 27.10.2003 als Unfallfolge wie folgt bestätigt.

Wie die folgende Gesprächsnotiz vom 03.03.2004 (Bl.676) nachvollziehbar dokumentiert, wurde danach von meinem ehemaliger Arbeitgeber, die Aussage gemacht:


Grund für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses sei keine Unfallfolge gewesen und dazu im Einklang könnten Unterlagen vorgelegt werden.


Ergänzend wurde noch erwähnt, der angebliche Stromunfall sei nicht erklärbar. Darauf hat die BG ihr Vorhaben, meine Unfallrente zu erhöhen verworfen.

 


Nun steht die Frage im Raum muss der ehemalige Arbeitgeber für den Schaden aufkommen?




Die Angaben in der Gesprächsnotiz über den Grund für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses Ende 2001 sind nämlich einfach unwahr.

 

 

Ich musste auch nicht nach einem Firmenwagen verlangen, weil ich den Firmenwagen schon vor vielen Jahren als Entlohnung zur privat Nutzung erhalten habe. Wie die folgenden Unterlagen bestätigen.