Werde ich noch erleben, dass die BGHW mein chronisches Vorhofflimmern als Unfallfolge entschädigt?

 

Mit den folgenden Unterlagen ist dokumentiert, die BGHW verlangte über fünf Monate nach einer bestimmten Stellungnahme aus dem Institut zur Erforschung elektrischer Unfälle und sollte in der Verwaltungsentscheidung verwertet werden. Und wurde auch zum Ablehnen meiner Ansprüche in dem Bescheid vom 27.04.2004 (Bl.227/Rs.) und bei der Urteilsfindung am LSG Bremen in dem Urteil vom 18.12.2008 verwertet.

 

Merkwürdiger Begutachtungsauftrag

Die BG ETEM (BG FE) wurde auf der Grundlage des Schreibens der BGHW (vormals GroLa BG) vom 18.03.2003 mehrmals zu einer Stellungnahme aufgefordert. Und diese Stellungnahme wurde von Dr. Ing. Jens J. ausgefertigt. Und Dr. Ing Jens J. hat mit einem weiteren Schreiben vom 18.11.2004 die Wertung in seiner Stellungnahme als Ergebnis aus einem Begutachtungsauftrag der BGHW zu meinem individuellen Fall bekannt gemacht. 

 

Es folgen im chronologischem Ablauf die Unterlagen:

 

07.01.2003 (Bl.126) und 27.01.2003 (Bl.128)

27.01.2003 (Bl.128) und 04.02.2003 (Bl.129)

 

10.02.2003 (Bl.130)

 

Es folgt der Begutachtungsauftrag an Herrn Prof. Dr.. med. S. vom 21.02.2003 (Bl.132/3). 

 

19.02.2003 (Bl.134)

11.03.2003 (Bl.138/9)

 

14.03.2003 (Bl.142)

 

 18.03.2003 (Bl.143) und die Anlage (Bl.138/9)

 

Es folgt die Verfügung unterzeichnet am 19.03.2003 (Bl.144)

  

Es folgt mein Schreiben vom 21.03.2003 (Bl.145/6)

 

31.03.2003 (Bl.149), 11.03.2003 (Bl.152/3)

 

19.06.2003 (Bl.164), 19.06.2003 (Bl.165).

Der Begutachtungsauftrag war schon am 21.02.2003 (Bl.132/3) vergeben. Insoweit war die Erinnerung der Anfrage vom 18.03.2003 (Bl. 143) nur auf Forschungsergebnisse ausgerichtet, zwischen Stromschlag und Herzrhythmusstörungen. 

 

F02.07.2003 (Bl.168), 31.07.2003 (Bl.170), 28.08.2003 (Bl. 173).

 

Fünf Monate später wurde die Stellungnahme am 29.08.2003 angefertigt und der BGHW vorgelegt und sofort an den Gutachter weitergeleitet.

Mit einem weiteren Schreiben vom 18.11.2004 wurde die allgemeine Stellungnahme vom 29.08.2003 als Ergebnis aus einem Begutachtungsauftrag der BGHW zu meinem individuellen Fall aufgewertet.

 

Mit der folgen Stellungnahme (07.05.2009) hat die Geschäftsführung der BG ETEM auf meine Schreiben reagiert. Und den ersten Schritt der Aufklärung erkennbar gemacht.

 

Mit dem folgenden Widerspruchsbescheid (18.12.2009) ist dokumentiert, die BGHW-Bremen kann nicht erkennen, dass die Stellungnahme nicht auf meinen individuellen Stromunfall basiert.

 

Mit der folgenden Stellungnahme vom 26.07.2010 konnte die BGHW-Mannheim aber richtig erkennen,

 

"Es handelt sich bei der Stellungnahme vom 29.08.2003 um eine allgemeine Auskunft und nicht um eine individuelle Stellungnahme."