Ferner läuft seit dem 31.05.2006 ein Verfahren wegen einer möglichen Berufskrankheit (BK 2102) in meinen Knieapparaten. Am 27.03.2015 war die BG ETEM zu einem Feststellungsverfahren bereit um über die Anerkennung der Berufskrankheit durch Bescheid zu entscheiden. Die Sache kann aber erst erledigt werden, wenn die BGHW vorab meine Retropatellararthrose (RPA) im li. Knie als Unfallfolge mit einer MdE 10% aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 mit Bescheid bestätigt hat. Obwohl die Sachverständigen der BGHW den li. Knieschaden schon im Jahre 2003 als Unfallfolge dokumentiert haben, wurde dazu im Einklang kein Bescheid von der BGHW vorgelegt. 

 

Berufskrankheit: BK 2102 

 

 

28.11.2007

Mit dem folgenden Schreiben (28.11.2007) habe ich bei der BG BAU um die Überprüfung gebeten, ob eine Berufskrankheit vorliegt. Dass dabei aber mein Arbeitsunfall vom 19.06.1968 (li. Knie) sowie vom 17.09.1992 (re. Knie)und die Unfallfolgen zu berücksichtigen sind.

Sozialgericht:

 

27.03.2015

Mit der folgenden Niederschrift (27.03.2015) wird nachvollziehbar, die BG ETEM wird ein entsprechendes Feststellungsverfahren durchführen und über die Anerkennung der Berufskrankheit durch Bescheid entscheiden. Darauf hat sich die BGHW und BG BAU mit der BG ETEM vor dem Sozialgericht geeinigt. 

 

22.04.2015 

Mit dem folgenden Telefonvermerk vom 22.04.2015 und 15.06.2015 ist das weitere Vorhaben der BG ETEM notiert.

 

16.06.2015

Mit dem folgenden Schreiben (16.06.2015) wurde ich aufgefordert einen Gutachter zu benennen.

 

20.06.2015

Mit meinen folgenden Schreiben (20.06.2015) und der Anlage (mein Schreiben an die BGHW vom 19.06.2015), sowie mein Schreiben vom 04.07.2015 und 08.07.2015 hatte ich deutlich gemacht, was zu beachten ist 

 

Bindend noch nicht anerkannt:

 

08.07.2015

Mit dem folgenden Schreiben vom 16.06.2015 u. 08.07.2015 hat die BG ETEM nun bei der BGHW an die Mitteilung erinnert, welche Unfallfolgen seitens der beiden Arbeitsunfälle 1968 + 1992 an den Knien bindend anerkannt sind!

 

Bindend anerkannt ist aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 die Retropatellararthrose im li. Knie mit einer MdE 10% noch nicht. Und ist ein Fehler der zu beseitigen ist, bevor es zu einer weiteren Begutachtung kommt.

 

19.01.2016

Mit den zwei folgenden Schreiben 19.01.2016 hat die BG ETEM nachvollziehbar dokumentiert, es wurde ein Gutachten angefertigt bevor die BGHW bindend anerkannt hat:

 

Im li. Knie liegt eine Retropatellararthrose mit einer MdE 10% als Unfallfolge aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 mit all seinen Beschwerden vor.

 

27.01.2016 

Dazu im Einklang folgt mein Schreiben (27.01.2016) an den Landesgewerbearzt.

 

Mit den folgenden Unterlagen wird zweifelsfrei objektiviert und dokumentiert, im li. Knie ist eine Retropatellararthrose MdE 10% mit Bescheid bindend anzuerkennen:

 

Es folgt der chronologische Geschehensablauf und am Ende wird mit dem Chefarztbrief von Dr. med. Z. (13.02.2011) die Wahrheit dokumentiert.

 

19.10.1968 (Bl.62/Rs.)

Dr. med. G. dokumentiert als Unfallfolge einen Kniescheibenabbruch an der Unterseite meiner li. Kniescheibe mit all seinen Beschwerden. 

 

28.05.1970 (Bl.173)

In dem folgenden Bescheid erregt die BGHW (vormals GroLa BG) den Irrtum, am li. Knie sei zu einem Abbruch am unteren Kniescheibenpol gekommen. 

 

20.01.2003 und 31.01.2003

Der BG-Unfallarzt Dr. med. K. dokumentiert im li. Knie eine Retropatellararthrose als Unfallfolge mit einer MdE 10%.

 

28.04.2003

Zum Begutachtungsauftrag wurde dem Rentengutachter eine reduzierte Akte vorgelegt. >Klick

 

05.09.2003

Es wurde am 05.09.2003 ein unrichtiges Rentengutachten angefertigt.

 

13.02.2011

Mit dem folgenden Chefarztbericht von Dr. med. Z. ist dokumentiert: Das Rentengutachten wurde fälschlich angefertigt und die Retropatellararthrose im li. Knie ist mit einer MdE 10% im Bescheid bindend anzuerkennen.

 

Sogleich wird ableitbar, der Begutachtungsauftrag der BG ETEM vom 11.09.2015 und das am 14.12.2015 angefertigte Gutachten der BG Klinik in Hamburg, basiert auf einer Akte der BGHW mit ungeklärten Sachverhalt.

 

Hinweis:

Mit dem Chefarztbericht (13.02.2011) ist natürlich auch das Gutachten von Dr. Dirk I. vom 15.06.2005 überholt.

 

 

Zehn Jahre Aufklärungsarbeit, und ich lebe noch

 

Im Jahre 2011 bekam ich den Anruf von Herrn Dr. Z. und wörtlich sagte:

 

"Hallo Herr Neumann, ich möchte gerne ihre Sache vom Tisch haben, ich dachte die Sache hätte sich erledigt, oder sie währen zwischen Zeitlich verstorben."

 

Darauf sagte ich:

 

"Nein Herr Dr. Z. ich lebe noch und die Sache hat sich auch nicht erledigt."

 

Danach hat der Chefarzt Herr Dr. Z. offensichtlich gemacht, bestimmte Unterlagen hat die BG nicht vorgelegt und den Fehler in dem folgenden Bericht (13.02.2011) dokumentiert.

 

Damit waren natürlich die Urteile, Gutachten und Verwaltungsentscheidungen der BGHW überholt, welche nicht erkannt haben, dass im li. Knie eine Teil-MdE 10% als Unfallfolge zu bestätigen ist.