Den Einschätzungen der Gutachter ist zu folgen

 

Die Bescheide

Mein Verkehrsunfall vom 19.06.1968 wurde mit dem folgenden Bescheid der BGHW (vormals GroLa BG) am 27.04.1969 gemäß dem Gesetz (§ 8 SGB VII) als Arbeitsunfall anerkannt. >Klick  

 

Jedoch die tatsächlichen Unfallfolgen, wie sie die Mediziner objektiviert und dokumentiert haben, wurde nicht sachgerecht in dem Bescheid übernommen.

 

So wurde der Gesundheitsschaden im li. Knie/Bein (und Arztfehler) nicht sachgerecht entschädigt.

 

Und später - in dem Bescheid vom 12.09.2002 - auch nicht die Sehstörungen, wie sie von den Medizinern als Begleiterscheinung meiner schweren Migräne dokumentiert wurden.

Es folgt der Bescheid vom 1969

 

Es folgt der Bescheid vom 12.09.2002 und hat meine "Anfallsartigen Kopfschmerzen" als Unfallfolge aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 anerkannt.

 

Es folgt der Widerspruchsbescheid vom 07.11.2003 und meine "Anfallsartigen Kopfschmerzen" als Unfallfolge anerkannt hat. Sogleich wurde die neue Gesamt-MdE mit 30% zur Tatsache. Und dazu im Einklang hätte sofort meine Unfallrente gezahlt werden müssen.

 

Mit dem folgenden Bescheid (25.02.2008) hat die BGHW die "Anfallsartigen Kopfschmerzen" als Unfallfolge angezweifelt und wollte die Anerkennung wieder zurücknehmen. Das LSG hat aber nicht mit gespielt. So ist es in dem Urteil vom 18.12.2008 dokumentiert.

 

Es folgt der Gerichtsbescheid aus dem Sozialgericht (SG) Bremen vom 27.06.2018 ( S 29 U 81/16) in der Sache Arbeitsunfall vom 19.06.1968.

 

Meine Berufung (23.07.2018). >Klick

Mit dem Gerichtsbescheid ist die Zusammenarbeit mit dem SG Bremen (Richter Till M.) und der Beklagten zementiert.

 

Denn nun will die Beklagte und das SG meine sämtlichen Ansprüche mit dem Hinweis auf einen merkwürdigen Vergleich (19.06.2014) ablehnen. Und die Niederschrift der vollständigen Sach- und Rechtslage wird auch verweigert.

 

Dazu ist zu sagen.

Mit der Akte ist die Tatsache gesichert, die Beklagte will auf keinem Fall meinen Gesundheitsschaden im li. Knie/Bein entschädigen und hat dazu vor dem Rentengutachter Dr. med. Z. eine reduzierte Verletztenakte vorgelegt. Insoweit konnte mein Gesundheitsschaden im li. Knie/Bein nicht als Unfallfolge mit einer MdE 10 entschädigt werden.

 

Dieses ist eine Tatsache und wurde mit dem folgenden Chefarztbericht von Herrn Dr. med. Ze. am 13.02.2011 nachvollziehbar dokumentiert. 

Es folgt mein Schriftsatz vom 21.06.2018 und der Zwischenbericht (30.05.2018) wurde dem Gericht und der Beklagten als Anlage in Kopie vorgelegt. Und damit wurde nachvollziehbar, meine Unfallfolgen im li. Knie/Bein sind vorhanden und haben sich weiter verschlimmert.

 

Merkwürdig ist sogleich, dass mein Schriftsatz (21.06.2018) nicht in dem Gerichtsbescheid aufgeführt wurde. 

Seit dem Zwischenbericht von Dr. K. ist im li. Knie/Bein ein Gesundheitsschaden mit einer MdE 10% bekannt und wurde von Dr. med. Z. am 13.02.2011 bestätigt. Nun wurde durch Dr. med. Z. in dem Zwischenbericht (30.05.2018) eine ausgeprägte retropatellare Arthrose mit entsprechender Schmerzsymptomatik diagnostiziert. Und es wurde nachvollziehbar der Gesundheitsschaden hat sich weiter verschlimmert. Dazu im Einklang ist natürlich die MdE anzuheben.

 

Merkwürdig ist sogleich, dass mein Schriftsatz (21.06.2018) nicht in dem Gerichtsbescheid aufgeführt wurde.