Nach dem der erste Gutachter mein chronisches Vorhofflimmern (VHF) als Unfallfolge in seinem Gutachten (15.11.2002) bestätigte, wurde klar mein VHF muss als Unfallfolge anerkannt werden und ist ein Tatbestandsmerkmal des Arbeitsunfalls (§ 8 SGB VII). Dazu im Einklang war auch das nächste Gutachten vom (27.10.2003).

 

18.03.2003

Die BGHW meldet einen Stromunfall

Die BGHW (vormals GroLa BG) meldete dem Institut zur Erforschung elektrischer Unfälle einen elektrischen Unfall vom 20.03.2001. Und hat auf diese Art und Weise mit einem Mitarbeiter der BG ETEM in Köln kontakt aufgenommen, dem das Institut zur Erforschung elektrischer Unfälle unterstellt ist, nämlich mit Herrn Dr. Ing. Jens Jühling.

Nach vielen Anmahnungen, erhält die BGHW von Dr. Ing. Jens Jühling die folgende Stellungnahme vom 29.08.2003 auf Blatt 174. Und hat damit auch in den Gerichtverfahren und bis dato durchgängig meine Ansprüche abgelehnt.

Diese Stellungnahme (29.08.2003), die keinen Ursachenzusammenhang zwischen einem Stromunfall und Herzrhythmusstörungen erkennen kann, basiert nicht auf meinem konkreten Stromunfall und die Verletztenakte wurde dem Mitarbeiter (Dr. Ing. Jens Jühling) auch nicht vorgelegt.

 

Zur Aufklärung von Unstimmigkeiten hat Herr Dr. Ing. Jens Jühling mit einem weiteren Schreiben vom 18.11.2004 (Bl.266) mitgeteilt:

 

Die Wertung in seiner Stellungnahme vom 29.08.2003 wäre das Ergebnis aus einem Begutachtungsauftrag der GroLa BG (jetzt BGHW) zu meinem Stromunfall vom 20.03.2001.

07.05.2009

Diese Stellungnahme vom 28.08.2003 wurde von dem LSG zur Urteilfindung verwertet. Und erst nachdem die BGHW den Prozess mit dem rechtskräftigen Urteil am 18.12.2008 gewonnen hat, kam aus der Geschäftsführung der BG ETEM am 07.05.2009 die folgende aufklärende Stellungnahme mit dem Hinweis:

 

"Zugegebenermaßen ist etwas missverständlich. Weil der Mitarbeiter mit dem Schreiben vom 18.11.2004 (Bl.266) erklärt, er (der Mitarbeiter) habe eine abschließende gutachtliche Beurteilung des Ursachenzusammenhangs für meinen Fall abgegeben."

 

Die BG ETM hat nämlich keinen Begutachtungsauftrag zu meinem individuellen Fall von der BGHW erhalten und auch noch nie einen Begutachtungsauftrag erledigt. >Klick

 

07.05.2009

 

05.06.2009 + 04.09.2009

 

15.11.2009

 

03.12.2009 + 12.01.2010 + 12.01.2010 

 

07.07.2010 + 22.07.2010 + 18.04.2011

 

06.10.2011 + 02.03.2012

 

12.10.2012