Ich benötige ein E-Bike

Am 30.05.2018 dokumentierte der BG-Unfallarzt, den Befund:

 

Verminderter li. Kniebelastung (Retropatellararthrose) die Bezuschussung eines E-Bikes als durchaus sinnvoll.

 

Die BGHW lehnte mit dem Hinweis ab, dass das E-Bike nicht auf der Hilfsmittelliste aufgeführt ist. Danach erhalte ich von der BGHW die Kostenzusage für Stützräder, die nicht sinnvoll sind und für ein 28" Fahrrad überhaupt nicht lieferbar sind.

 

Das E-Bike ist in meinem Fall ein "Beintrainer" und soll die Beinmuskulatur aufbauen. 

 

§ 1 SGB VII

Es ist die Aufgabe der Unfallversicherung nach Eintritt von Arbeitsunfällen [...] die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Versicherten mit allen geeigneten Mitteln wiederherzustellen [...].

 

Zur Wiederherstellung meiner Leistungsfähigkeit ist das geeignete Mittel, ein E-Bike.  

 

BGHW unterdrückt seit 50 Jahren die Unfallfolgen 

 

Mit dem Hinweis, das E-Bike sei ein Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens, wurde mir das E-Bike als Hilfsmittel zum bewältigen meiner Unfallfolgen im li. Knie/Bein und li. Arm/Hand von der BGHW verweigert.

 

 

Die BGHW hat mir auch nicht angeboten, mein Fahrrad mit einem E-Motor nachzurüsten und somit zu einem Hilfsmittel wird, dass auf meinen Gesundheitsschaden angepasst bzw. umgebaut wird. Für den Umbau stelle ich mein Fahrrad natürlich zur Verfügung.

 

So wird es auch bei einem Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens, dem Auto gemacht.

 

Tatsächlich hat mir die BGHW mit dem Widerspruchbescheid vom 07.08.2015 die Kosten für die Ausstattung des E-Bike mit Stützrädern zugesagt um mir damit die Folgen der bei mir bestehenden Radialislähmung des linken Armes beim Radfahren zu erleichtern. Die Stützräder sieht die BGHW als unfallbedingte Zusatzausstattung an. 

 

Offenbar will die BGHW meinen Gesundheitsschaden im li. Knie/Bein (Muskelschwäche) nicht als Unfallfolge bestätigen und sich weitere Kosten ersparen.

 

Dazu im Einklang hat die BGHW mit dem Zurückhalten von Beweismittel falsche Gutachten anfertigen lassen. Und wurde von dem Chefarzt der Klinik-Stenum mit seinem Bericht vom 13.02.2011 dokumentiert.   

 

Das SG Bremen und LSG Bremen haben keine vollständige Aufklärung betrieben. Und eine Zusammenarbeit zwischen dem SG Bremen und der Beklagten (BGHW) konnte von meinem Anwalt Dr. jur. Peter G. und mir, im Jahre 2009 in der Stromunfallsache dokumentiert werden. Diese merkwürdige Zusammenarbeit hat auch in dieser vorliegenden Sache zu vielen Falschurteilen im Sinne der Beklagten (BGHW) geführt.

 

So will die BGHW auch keine Kosten für ein E-Bike übernehmen und mir bei bestehenden Retropatellare Arthrose (RPA) li. und Muskelschwäche im li. Knie/Bein, das Radfahren erleichtern könnte.

 

Der BG-Unfallarzt Dr. med. Ulrich Z. hat mit dem folgenden Zwischenbericht (30.05.2018) neues Beweismittel angefertigt und meine RPA im li. Knie und meine Muskelschwäche im li. Bein dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 angelastet. Und hat ein E-Bike zur Bewältigung meiner Unfallfolgen als sinnvoll erachtet. 

Mit der folgenden Rückfrage (12.07.2018) konnte die BGHW den Unfallarzt Dr. Zink zu einer Meinungsänderung bringen.

 

Dazu wurde dem Unfallarzt das fehlerhafte Gutachten von Dr. med. Dirk Ibbeken (15.06.2005) vorgelegt und nicht einmal erwähnt hat, dass es an der Unterseite meiner li. Kniescheibe zu einem Abbruch aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 - mit all seinen Beschwerden - gekommen ist. Und so ist es mit dem sogleich folgenden Arztbericht von Dr. med. Godt der BG-Unfallstation schon am 12.10.1968 auf Bl.62 Rs. dokumentiert.

Es folgt der Arztbericht von Dr. med. Godt aus der BG-Unfallstation vom 12.10.1968 auf Bl.62 Rs.

Es folgt die Meinungsänderung von Dr. med. Zink (16.07.2018)

 

Chronologisch folgen die Unterlagen zur Sache E-Bike

 

Es folgt mein Schreiben (11.08.2014) mit der Bitte nach einem E-Bike.

 

Es folgen mein Schreiben vom 27.08.2014

Es folgen mein Schreiben vom 20.11.2014

Es folgen mein Schreiben vom 03.09.2014

Es folgen mein Schreiben vom 11.11.2014

Es folgen mein Schreiben vom 20.11.2014

Es folgen meine Schreiben und die Antwortscheiben der BGHW mit dem Widerspruchsbescheid der BGHW vom 07.08.2015.

 

Es folgt mein Schriftsatz vom 02.11.2015 und 25.03.2015 an das SG Bremen.

 

Es folgt das Urteil aus dem SG vom 14.07.2016

 

Es folgt mein Schriftsatz vom 25.07.2016 und die Berufung vor dem LSG Bremen einreicht.

 

Es folgt ein Schriftsatz der Beklagten (BGHW) 12.09.2016

  

Es folgt mein Schriftsatz vom 19.04.2017 

 

Es folgt ein Schriftsatz der Beklagten (BGHW) vom 29.05.2017 und 01.06.2017

 

Es folgt mein Schriftsatz vom 18.06.2017

 

Es folgt das rechtskräftige Urteil aus dem LSG vom 31.08.2017 und mein E-Bike abgelehnt hat.

 

23.04.2018

Es folgt ein Bescheid der BGHW vom 23.04.2018. Dabei geht es um die Entschädigung eines Arztfehler im li. Knie.

Und die Unterlagen aus der Sache "E-Bike" sind als Beweismittel zu berücksichtigen. 

 

Es folgt ein Bescheid der BGHW vom 23.04.2018

 

Es folgt der Zwischenbericht aus der BG-Unfallstation vom 30.05.2018 und zementiert, die Ärzte können das E-Bike als Hilfsmittel zum bewältigen meiner Unfallfolgen aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 bestätigen.

 

Bei der Nachuntersuchung (30.05.2018) wurde meine Muskelschwäche im li. Bein und die RPA in meinem li. Knie als Unfallfolge (1968) bestätigt. Insoweit ist auch das Gutachten von Dr. Dirk I. durch den BG-Unfallarzt Z. überholt. 

 

Es folgt mein Schreiben an die BGHW vom 06.08.2018 und kündigt die Sonderanfertigung an. Wobei die Kosten noch nicht unübersehbar sind.

Mit dem Schreiben vom 30.07.2018 in Anlage, wurde nämlich nachvollziehbar, es wird zu einer Sonderanfertigung kommen. 

 

Es folgt mein Schreiben an die BGHW vom 09.08.2018 mit einer Anlage in Kopie von der BG BAU und dokumentiert, auch Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens werden als Hilfsmittel erkannt und genehmigt, wenn der sachverständige Arzt dieses befürwortet, wie in meinem Fall mit dem Zwischenbericht vom 30.05.2018 durch Dr. Z..

 

Es folgt mein Schreiben an die BGHW vom 25.08.2018

 

Es folgt das Schreiben der BGHW vom 31.08.2018 zum Bescheid vom 23.04.2018.

 

Es folgen die Anlagen:

Bei der Rückfrage (12.07.2018) an den Unfallarzt Dr. med. Zink, wurde von der BGHW das fehlerhafte Gutachten von Dr. med. Dirk Ibbeken vom 15.06.2005 vorgelegt und nicht einmal erwähnt, dass es an der Unterseite meiner li. Kniescheibe zu einem Abbruch gekommen ist.

 

Mit dem Zwischenbericht von Dr. med. Godt vom 12.10.968 auf Blatt 62 /Rs. ist der Abbruch an der Unterseite meiner li. Kniescheibe als Unfallfolge aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 objektiviert und dokumentiert. Und dazu im Einklang haben sich die objektivierten Beschwerden im li. Knie/Bein eingestellt.

 

Mit dem Zwischenbericht (30.05.2018) ist sogleich die Diagnose folgender Sachverständigen bestätigt: 

20.01.2003 BG-Unfallarzt Herrn Dr. med. K. 

31.01.2003 BG-Unfallarzt Herrn Dr. med. K. (MdE 10%)

20.02.2007 Attest Dr. med. Bö.

13.02.2011 Chefarztbericht Dr. med. Z. (MdE 10%)

 

Mit dem Zwischenbericht (30.05.2018) sind sogleich folgende Gutachten überholt:

05.09.2003 Arzt Hayung S.

02.02.2005 Frau Dr. med. Ute H.

15.06.2005 Dr. med. Dirk I.

03.04.2006 Dr. med. Joachim L.

25.01.2007 Dr. med. Ingo M.

02.11.2007 Dr. med. Steffan G.

12.12.2007 Dr. med. J. Hü.

 

Mit dem Zwischenbericht (30.05.2018) sind auch sämtliche Urteile aus dem SG und LSG Bremen überholt, die sich mit meinen Knieapparaten beschäftigt haben.

Denn kein Gericht hat erkannt, dass das li. Knie/Bein unter einem Gesundheitsschaden aus dem Arbeitsunfall vom 19.06.1968 leidet.

 

Ich hoffe, dass die BGHW und Gerichte mit dem Zwischenbericht vom 30.05.2018 erkennen, neues Beweismittel hat die fehlerhaften  Entscheidungen offensichtlich gemacht und die Entscheidungen müssen revidiert werden.